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HARO-Alternativen 2026: Featured, Qwoted und Source of Sources

Lucas Blochberger··Aktualisiert 11. Juni 2026
Definition

HARO-Alternativen sind Journalisten-Anfrage-Plattformen, die nach der Abschaltung von Connectively (HARO) durch Cision am 9. Dezember 2024 dessen Funktion übernehmen. Die wichtigsten sind Source of Sources (kostenlos, vom HARO-Gründer Peter Shankman), Qwoted (am nächsten am Original-HARO, verifizierte Journalisten) und Featured.com (bezahlt, hält die HARO-Marke). Sie dienen dem Aufbau von Backlinks und Markenerwähnungen über Experten-Zitate in redaktionellen Medien.

Auf einen Blick

  • Connectively (HARO) wurde von Cision am 9. Dezember 2024 dauerhaft eingestellt; der Markt fragmentierte danach.
  • Source of Sources (SOS) ist kostenlos, stammt vom HARO-Gründer Peter Shankman und hat mit 36,26 Prozent die höchste Follow-Link-Quote der getesteten Plattformen.
  • Qwoted kommt dem Original-HARO am nächsten, arbeitet mit verifizierten Journalisten und liefert mit 70,3 Prozent High-DR-Anfragen die beste Publikationsqualität, bei nur rund 6 Prozent Approval-Rate.
  • Featured.com hält die HARO-Marke, ist kostenpflichtig und erreicht mit 18 bis 20 Prozent die höchste Approval-Rate.
  • Plattform nach Ziel wählen: SOS für Follow-Links, Featured für planbares Volumen, Qwoted für hohe Domain-Authorität.
  • Markenerwähnungen korrelieren rund dreimal stärker mit KI-Sichtbarkeit als Backlinks; Expert-Quotes wirken damit auch ohne Link als Brand Signal und GEO-Faktor.
  • Im DACH-Raum ergänzen direktes LinkedIn-/XING-Outreach und WKO-/Fachmedien die US-Plattformen; DSGVO-Drittlandsübermittlung ist bei US-Tools zu prüfen.

Warum HARO endete und was das für DACH-Unternehmen bedeutet

Wer Backlinks und Markenerwähnungen über Journalisten-Anfragen aufbaute, verlor Ende 2024 seine wichtigste Quelle. Cision stellte das HARO-Ökosystem ein: Laut der offiziellen Hinweisseite ist die Connectively (HARO) Plattform zum 9. Dezember 2024 dauerhaft eingestellt worden, mit Verweis auf Kundenfeedback und einen Fokus auf das Produkt CisionOne. Die Vorgeschichte: HARO (Help a Reporter Out) war 2008 von Peter Shankman gegründet, 2010 an Vocus und später an Cision verkauft sowie 2023 in Connectively umbenannt worden. Wie Wikipedia unter Berufung auf die Cision-Nutzer-E-Mail vom 8. November 2024 dokumentiert, kündigte Cision die permanente Abschaltung zum 9. Dezember 2024 an.

Der Kernfehler der Spätphase war das Pay-to-Pitch-Modell. Connectively führte kostenpflichtige Pitch-Kontingente ein, was die Qualität senkte und Journalisten wie Quellen frustrierte. Nach der Abschaltung fragmentierte der Markt. Featured.com erwarb die HARO-Marke und relaunchte sie im April 2025 als bezahlte Plattform. Parallel etablierten sich Qwoted und Source of Sources als kostenlose oder günstigere Alternativen.

Für Unternehmen im DACH-Raum bedeutet das: Die zentrale, kostenlose Anlaufstelle existiert nicht mehr. Stattdessen braucht es eine bewusste Plattform-Auswahl und eine klare Verteilung der Pitch-Kapazitäten. Das ist kein Rückschritt. Es ist eine Chance, Outreach gezielter und qualitativer aufzusetzen als zu HARO-Zeiten.

Die drei wichtigsten HARO-Alternativen im Detail

Source of Sources (SOS): Peter Shankman, der Originalgründer von HARO, betreibt SOS als direkten Nachfolger. Das Format ist nahezu identisch mit dem alten HARO: ein täglicher E-Mail-Digest mit Journalisten-Anfragen, kostenlos finanziert über ein Spendenmodell. SOS setzt strikte Spam-Sperren durch, um die Qualität hochzuhalten. Aus reiner Link-Building-Sicht ist SOS besonders stark: Laut der BuzzStream-Plattformstudie haben SOS-Anfragen mit 36,26 Prozent den höchsten Anteil an Follow-Links und mit 43,94 Prozent auch den höchsten kombinierten Anteil aus Follow- und Nofollow-Links, vor Qwoted mit 40,17 Prozent als Zweitem.

Qwoted: Qwoted gilt als die Plattform, die dem Original-HARO am nächsten kommt. Journalisten sind verifiziert, was die Relevanz der Anfragen erhöht. Die Publikationsqualität ist hoch: Laut BuzzStream-Studie stammen 70,3 Prozent der Qwoted-Anfragen aus Publikationen mit Domain Rating 70 bis 100, was 7.613 High-DR-Gelegenheiten entspricht. Der Preis ist die niedrige Erfolgsquote: In einem unabhängigen Test über zwölf Monate erreichte Qwoted nur rund 6 Prozent Approval-Rate. Wer hier punktet, landet aber oft auf hochautoritativen Medien.

Featured.com: Featured hält die HARO-Marke und arbeitet mit einem Frage-Antwort-Modell, bei dem Experten auf redaktionelle Fragen antworten. Der Zugang ist kostenpflichtig und folgt einem Abomodell. Im Gegenzug ist die Approval-Rate deutlich höher: Im selben Zwölf-Monats-Test erzielte Featured bei 573 eingereichten Pitches eine Approval-Rate von 18 bis 20 Prozent. Featured eignet sich damit für planbare, skalierbare Platzierungen, während SOS und Qwoted eher die kostensensiblen und link-orientierten Use Cases bedienen.

Zur Einordnung der Gesamterwartung: Der unabhängige Test sicherte sich 143 Markenerwähnungen aus über 1.000 Pitches auf 7 Plattformen. Das ist die realistische Größenordnung. Journalisten-Outreach ist ein Volumen- und Relevanzspiel, kein Selbstläufer.

Plattform-Auswahl nach Ziel

Es gibt nicht die eine beste Plattform, sondern die richtige je nach Ziel. Eine pragmatische Auswahlmatrix:

Ziel Backlinks (Follow-Link-Quote): Source of Sources ist erste Wahl, weil hier die höchste Follow-Link-Quote dokumentiert ist. Qwoted folgt als starke Zweitoption mit gutem kombiniertem Link-Anteil.

Ziel Brand Mentions und Reichweite: Featured liefert die höchste Approval-Rate und damit planbares Volumen. Auch unverlinkte Erwähnungen auf autoritativen Medien zahlen auf Markensignale ein.

Ziel Publikationsautorität (hohes DR): Qwoted bietet die beste DR-Verteilung der getesteten Plattformen und damit die höchste Wahrscheinlichkeit, auf einem starken Medium zu landen.

Ziel AI-Zitierfähigkeit (GEO): Hier zählt die Kombination aus Erwähnung und autoritativer Quelle. Plattformübergreifend gilt: Je höher die DR der Zielpublikation, desto wertvoller die Platzierung für die Sichtbarkeit in KI-Antworten.

Für die meisten DACH-B2B-Unternehmen ist eine Zweier-Kombination sinnvoll: SOS kostenlos für Link-Volumen plus Featured oder Qwoted für Qualität und Planbarkeit.

Off-Page-Wirkung von Expert-Quotes

Expert-Quotes wirken auf zwei Off-Page-Ebenen: über klassische Backlinks und über Markensignale.

Backlinks bleiben ein starker Ranking-Faktor. Eine internationale Analyse von 11,8 Millionen Google-Suchergebnissen zeigt, dass das Ergebnis auf Position 1 im Schnitt 3,8-mal mehr Backlinks hat als die Positionen 2 bis 10. Zugleich verfügt das Ergebnis auf Platz 1 über dreimal mehr verweisende Domains als die Positionen dahinter. Der Knappheitsfaktor ist entscheidend: Laut derselben Analyse haben rund 95 Prozent aller Seiten null Backlinks. Jeder redaktionelle Link aus einem Expert-Quote ist damit ein seltenes Gut.

Mindestens ebenso relevant sind unverlinkte Markenerwähnungen und Brand Signals. Hier verschiebt sich das Bild Richtung Entity-SEO. Eine internationale Ahrefs-Studie über 75.000 Marken fand, dass Marken-Erwähnungen im Web mit 0,664 deutlich stärker mit KI-Sichtbarkeit in ChatGPT korrelieren als Backlinks mit rund 0,218, also etwa dreimal so stark. Den höchsten Einzelwert erreichten dabei YouTube-Erwähnungen mit einer Korrelation von 0,737. Das heisst: Auch eine Erwähnung ohne Link hat Wert, sowohl als Markensignal als auch als Baustein der Entität, die Suchmaschinen und KI-Systeme einer Marke zuordnen.

AI-Zitierungs-Optimierung (GEO) durch Expert-Quotes

Generative Engine Optimization beschreibt die Optimierung von Inhalten für die Sichtbarkeit in KI-Antworten wie ChatGPT, Google AI Overviews und AI Mode. Expert-Quotes auf autoritativen Medien sind hierfür ein Hebel, weil KI-Systeme bevorzugt aus vertrauenswürdigen, oft zitierten Quellen ableiten.

Die zugrunde liegende Mechanik belegt eine internationale Studie mehrerer Forscher, unter anderem mit Princeton-Beteiligung: Demnach kann GEO die Sichtbarkeit in generativen Antworten um bis zu 40 Prozent steigern. Die wirksamsten Methoden waren laut Studie das Hinzufügen von Zitaten mit 41 Prozent, das Hinzufügen von Statistiken mit 33 Prozent und das Zitieren von Quellen mit 30 Prozent relativer Verbesserung. Genau diese drei Elemente, also Zitate, belastbare Zahlen und Quellenangaben, liefert ein gut platzierter Expert-Quote.

Der praktische Schluss: Ein Quote, der eine konkrete Zahl oder eine eigene Studie transportiert und auf einem starken Medium erscheint, erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die eigene Marke in KI-Antworten als Quelle auftaucht. Das verbindet klassisches Digital PR mit GEO.

DACH- und Österreich-Spezifika

Die genannten Plattformen sind US-zentriert und englischsprachig. Für deutschsprachige Platzierungen braucht es ergänzende Wege.

Deutschsprachige Quellenakquise: Direktes Journalisten-Outreach über LinkedIn und XING ist im DACH-Raum oft wirksamer als US-Plattformen. Viele Fachredaktionen reagieren auf relevante, gut vorbereitete Themenangebote. Die Reichweite ist da: In Österreich nutzten Anfang 2025 laut DataReportal 8,69 Millionen Menschen das Internet, was einer Penetration von 95,3 Prozent entspricht, und es gab 7,30 Millionen Social-Media-Identitäten, also 80,1 Prozent der Bevölkerung.

Fachmedien und Branchenöffentlichkeit: WKO-nahe Branchenmedien, regionale Wirtschaftsmagazine und vertikale Fachpublikationen sind oft die qualitativ wertvollsten Ziele für österreichische B2B-Marken. Sie erreichen die relevante Zielgruppe direkt und tragen zur Entität im deutschsprachigen Raum bei.

Positionierung: Wer in LinkedIn und XING ein klares Experten-Profil pflegt, erhöht die Erfolgsquote bei direkter Ansprache. Journalisten prüfen Quellen vor der Aufnahme. Ein konsistentes Profil mit Fachthemen, Referenzen und Erreichbarkeit ist die Eintrittskarte.

Häufige Fehler

Masse statt Relevanz: Der häufigste Fehler ist das Versenden generischer Pitches an möglichst viele Anfragen. Genau dieses Verhalten hat das Pay-to-Pitch-Modell von Connectively begünstigt und letztlich beschädigt. Relevanz schlägt Volumen.

Werblicher Ton: Journalisten suchen Fakten, Daten und O-Töne, keine Verkaufsbotschaft. Ein Pitch, der wie Marketing klingt, wird aussortiert.

Kein Hook: Pitches ohne eigenen Mehrwert, etwa ohne originäre Daten, eigene Studie oder klare These, gehen unter. Eigene Zahlen sind der stärkste Hook.

Falsche Plattform für das Ziel: Wer Backlinks will, aber nur auf der Plattform mit der niedrigsten Follow-Link-Quote pitcht, vergeudet Kapazität. Erst Ziel definieren, dann Plattform wählen.

Unverlinkte Erwähnungen ignorieren: Viele Marken lassen unverlinkte Nennungen liegen. Das ist verschenktes Link-Potenzial und ein vermeidbarer Verzicht auf Reclamation.

DSGVO und Compliance beim Pitchen über US-Plattformen

Wer über US-Plattformen wie Featured, Qwoted oder SOS arbeitet, übermittelt personenbezogene Daten in die USA. Das betrifft sowohl die eigenen Experten-Profildaten als auch Kontaktdaten in Pitches. Relevante Punkte für DACH-Unternehmen:

Datenübermittlung: Die Plattformnutzung bedingt eine Drittlandsübermittlung. Vor dem produktiven Einsatz sollten die Datenschutzbedingungen des Anbieters geprüft und intern dokumentiert werden, welche personenbezogenen Daten geteilt werden.

Expertendaten: Profilangaben von Mitarbeitenden, die als Experten auftreten, sind personenbezogene Daten. Deren Verwendung sollte auf einer sauberen Rechtsgrundlage stehen und intern abgestimmt sein.

Impressums- und Disclaimer-Pflichten: Werden im DACH-Raum eigene Inhalte zu Quotes oder Studien veröffentlicht, gelten die üblichen Impressums- und Kennzeichnungspflichten. Quellen und Datenbasis sollten transparent ausgewiesen werden.

Dieser Abschnitt ist informativ und ersetzt keine Rechtsberatung. Bei systematischem Einsatz empfiehlt sich eine kurze datenschutzrechtliche Prüfung.

Pitch-Strategie und Erwartungsmanagement

Realistische Benchmarks schützen vor Frust. Die getesteten Approval-Raten reichen von rund 6 Prozent bei Qwoted bis 18 bis 20 Prozent bei Featured. Plane entsprechend: Aus 100 Pitches werden je nach Plattform wenige bis rund 20 Platzierungen.

Relevanz vor Masse: Pitche nur Anfragen, zu denen echtes Fachwissen vorliegt. Ein präzise passender Pitch schlägt zehn generische.

Pitch-Länge: Kurz und konkret. Antworte auf die gestellte Frage, liefere ein zitierfähiges Statement und eine Zahl, nenne Name, Funktion und Unternehmen. Kein Vorlauf, keine Floskeln.

Original-Daten als Hook: Eigene Studien, Umfragen unter Kunden oder Branchendaten sind der stärkste Hebel, sowohl für die Aufnahme durch Journalisten als auch für die spätere GEO-Wirkung.

Geschwindigkeit: Journalisten arbeiten unter Deadline. Wer schnell und passgenau antwortet, hat einen Vorteil.

Praxis-Workflow und Messung

Ein schlanker Workflow macht Journalisten-Outreach planbar:

1. Monitoring: Tägliche Digests von SOS und gegebenenfalls Qwoted oder Featured sichten, relevante Anfragen markieren. Ein fester Slot pro Tag genügt meist.

2. Vorlagen: Modulare Textbausteine für Experten-Bio, Kerndaten und häufige Themen vorhalten, je Pitch individualisieren.

3. Tracking: Jede Platzierung erfassen, mit Medium, Domain Rating, Link-Status (Follow oder Nofollow) und Erwähnungstyp. So wird der Beitrag der einzelnen Plattformen messbar.

4. Reclamation unverlinkter Erwähnungen: Markennennungen ohne Link aktiv überwachen und die Redaktion freundlich um einen Link bitten. Angesichts der Tatsache, dass rund 95 Prozent aller Seiten null Backlinks haben, ist jeder nachträglich gewonnene Link wertvoll.

Kennzahlen: Sinnvolle Metriken sind Pitch-Volumen, Approval-Rate je Plattform, durchschnittliches DR der Platzierungen, Follow-Link-Quote und Zahl der KI-Zitierungen der eigenen Marke. Letztere lassen sich über Brand-Monitoring in KI-Antworten verfolgen und verbinden Digital PR mit der GEO-Wirkung.

Weiterführendes

Journalisten-Outreach ist ein Baustein einer breiteren Off-Page- und Entity-SEO-Strategie. Sinnvolle Anschlussthemen sind Broken Link Building, die Reclamation unverlinkter Markenerwähnungen, der Aufbau von Brand Signals sowie die gezielte AI-Zitierungs-Optimierung. Für den DACH-Raum lohnt der parallele Aufbau über WKO-Branchenmedien, Fachpublikationen und eine konsistente Positionierung auf LinkedIn und XING. Wer Expert-Quotes systematisch mit eigenen Daten unterfüttert, gewinnt doppelt: bei klassischen Rankings über Backlinks und bei der Sichtbarkeit in KI-Antworten über Markensignale.

Daten & Statistiken

Connectively (HARO) wurde von Cision zum 9. Dezember 2024 dauerhaft eingestellt

Cision (offizielle Ankündigung) (2024)

Cision kündigte am 8. November 2024 die permanente Abschaltung von Connectively (HARO) zum 9. Dezember 2024 an

Wikipedia: Help a Reporter Out (Cision-Nutzer-E-Mail) (2024)

70,3 Prozent der Qwoted-Anfragen stammen aus Publikationen mit Domain Rating 70 bis 100 (7.613 High-DR-Gelegenheiten)

BuzzStream Blog - The Data Behind 7 Top Journalist Request Platforms (2025)

Source of Sources hat mit 36,26 Prozent die höchste Follow-Link-Quote und mit 43,94 Prozent den höchsten kombinierten Link-Anteil (Qwoted 40,17 Prozent als Zweiter)

BuzzStream Blog - The Data Behind 7 Top Journalist Request Platforms (2025)

143 Markenerwähnungen aus über 1.000 Pitches auf 7 Plattformen; Featured 18 bis 20 Prozent Approval (573 Pitches); Qwoted rund 6 Prozent Approval

Visibility Stack - 7 Best Journalist Query Platforms (12-Monats-Test) (2026)

Das Ergebnis auf Position 1 hat im Schnitt 3,8-mal mehr Backlinks und dreimal mehr verweisende Domains als die Positionen 2 bis 10; rund 95 Prozent aller Seiten haben null Backlinks (11,8 Mio. analysierte Suchergebnisse)

Backlinko (in Partnerschaft mit Ahrefs) (2025)

Marken-Erwähnungen im Web korrelieren mit 0,664 rund dreimal stärker mit KI-Sichtbarkeit in ChatGPT als Backlinks mit rund 0,218; YouTube-Erwähnungen sind mit 0,737 der höchste Faktor

Ahrefs Blog - Top Brand Visibility Factors in ChatGPT, AI Mode, and AI Overviews (75k Brands) (2025)

GEO kann die Sichtbarkeit in generativen Antworten um bis zu 40 Prozent steigern (Zitate hinzufügen 41 Prozent, Statistiken 35 Prozent, Quellen zitieren 30 Prozent)

Aggarwal et al. - GEO: Generative Engine Optimization (Princeton et al.), KDD 2024 (2024)

In Österreich nutzten Anfang 2025 8,69 Mio. Menschen das Internet (95,3 Prozent Penetration); es gab 7,30 Mio. Social-Media-Identitäten (80,1 Prozent)

DataReportal - Digital 2025: Austria (2025)

Häufig gestellte Fragen

Was ist mit HARO passiert und gibt es HARO noch?
Cision hat das HARO-Ökosystem (zuletzt unter dem Namen Connectively) zum 9. Dezember 2024 dauerhaft eingestellt. Featured.com hat anschliessend die HARO-Marke erworben und sie im April 2025 als bezahlte Plattform relauncht. Das klassische, kostenlose HARO in seiner ursprünglichen Form existiert nicht mehr.
Was ist die beste kostenlose HARO-Alternative?
Source of Sources (SOS) ist die führende kostenlose Alternative. Sie stammt vom HARO-Gründer Peter Shankman, funktioniert wie das alte HARO als täglicher E-Mail-Digest und finanziert sich über Spenden. SOS hat zudem laut BuzzStream-Studie mit 36,26 Prozent die höchste Follow-Link-Quote der getesteten Plattformen.
Featured.com oder Qwoted: Was ist besser?
Das hängt vom Ziel ab. Featured.com ist kostenpflichtig und erreicht mit 18 bis 20 Prozent eine hohe Approval-Rate, also planbares Volumen. Qwoted kommt dem Original-HARO näher, arbeitet mit verifizierten Journalisten und bietet mit 70,3 Prozent High-DR-Anfragen die beste Publikationsqualität, hat aber nur rund 6 Prozent Approval-Rate.
Wie hoch ist die Erfolgsquote bei Journalisten-Anfrage-Plattformen?
Realistisch niedrig. In einem unabhängigen Zwölf-Monats-Test reichten die Approval-Raten von rund 6 Prozent bei Qwoted bis 18 bis 20 Prozent bei Featured. Insgesamt ergaben sich aus über 1.000 Pitches 143 Markenerwähnungen. Relevanz und eigene Daten erhöhen die Quote deutlich, generische Masse senkt sie.
Bringen Expert-Quotes überhaupt SEO-Wert, wenn der Link fehlt?
Ja. Backlinks sind ein starker Faktor, das Ergebnis auf Platz 1 hat im Schnitt 3,8-mal mehr Backlinks als die Plätze 2 bis 10. Aber auch unverlinkte Markenerwähnungen wirken: Laut Ahrefs korrelieren Web-Erwähnungen mit 0,664 rund dreimal stärker mit KI-Sichtbarkeit in ChatGPT als Backlinks mit rund 0,218. Eine Erwähnung ohne Link ist also ein wertvolles Markensignal.
Helfen HARO-Alternativen bei der Sichtbarkeit in ChatGPT und Google AI Overviews?
Ja, indirekt. Expert-Quotes auf autoritativen Medien liefern genau die Elemente, die KI-Antworten bevorzugen: Zitate, belastbare Zahlen und Quellenangaben. Eine Princeton-nahe Studie zeigt, dass solche Methoden die Sichtbarkeit in generativen Antworten um bis zu 40 Prozent steigern können. Je höher die Autorität der Zielpublikation, desto größer die GEO-Wirkung.
Was ist beim Pitchen über US-Plattformen im DACH-Raum datenschutzrechtlich zu beachten?
Die Nutzung von Featured, Qwoted oder SOS bedeutet eine Übermittlung personenbezogener Daten in die USA, etwa Experten-Profildaten und Kontaktdaten in Pitches. Vor dem produktiven Einsatz sollten die Datenschutzbedingungen geprüft und die geteilten Daten dokumentiert werden. Bei eigenen Veröffentlichungen gelten die üblichen Impressums- und Kennzeichnungspflichten. Das ersetzt keine Rechtsberatung.

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