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Glossar

AI-Generated Content (AIGC)

Mit KI zusammenfassenChatGPTClaudePerplexity

Öffnet den Chat mit einem vorbereiteten Prompt.

Definition

AI-Generated Content, kurz AIGC, bezeichnet Inhalte, die ganz oder teilweise von künstlicher Intelligenz erstellt werden: Texte, Bilder, Videos, Audio und Code. Der Begriff AIGC hat sich international als Kurzform etabliert, im Deutschen spricht man von KI-generierten Inhalten.

AI-Generated Content unterscheidet sich von klassischer Marketing Automation durch die Fähigkeit, neue Inhalte zu schaffen statt nur bestehende zu verteilen. Während Automation Prozesse steuert, erzeugt AIGC eigenständig Text, Bild oder Video. Der Begriff grenzt sich auch gegen Content Automation ab, die primär das Zusammensetzen und Ausspielen vorgefertigter Bausteine meint. AIGC geht weiter: Es generiert Varianten, passt Tonalität an Zielgruppen an und erstellt Material, das vorher nicht existierte. Die Abgrenzung zu Generative AI ist fließend, AIGC bezeichnet jedoch das Ergebnis, nicht die Technologie dahinter.

Im B2B-Alltag im DACH-Raum nutzen Unternehmen AIGC vor allem für skalierbare Produktbeschreibungen, individualisierte E-Mail-Sequenzen und dynamische Landing Pages. Ein Softwareanbieter kann mit AIGC hunderte branchenspezifische Case Studies generieren, die jeweils auf Pharma, Logistik oder Finanzdienstleister zugeschnitten sind. Vertriebsteams setzen AI ein, um Angebote und Präsentationen automatisch an Kundendaten anzupassen. Auch im Content Marketing entstehen Blogartikel, Social-Media-Posts und Whitepaper-Entwürfe durch AI, die dann von Fachleuten finalisiert werden. Der Zeitgewinn ist real: Was früher Tage dauerte, läuft in Stunden ab.

Die Grenzen sind jedoch hart. AIGC produziert regelmäßig faktisch falsche Aussagen, sogenannte AI Hallucinations, die ohne menschliche Prüfung in Kundenkommunikation landen können. Die Qualität schwankt stark je nach Prompt, Modell und Datenbasis. Markensprache und Tonalität müssen aktiv trainiert werden, sonst klingt alles generisch. Rechtlich ist die Lage im DACH-Raum noch nicht abschließend geklärt: Urheberrecht, Haftung für Fehlinformationen und Kennzeichnungspflichten nach dem EU AI Act erfordern klare interne Richtlinien. Kosten entstehen nicht nur durch API-Nutzung, sondern vor allem durch die nötige Qualitätssicherung und das Training von Teams.

Wer AIGC einführt, sollte von Anfang an ein Review-System etablieren: Jeder generierte Inhalt durchläuft mindestens eine Freigabestufe. Definiere klare Anwendungsfälle, in denen AI unterstützt, aber nicht entscheidet. Investiere in Prompt Engineering, um Outputs konsistent zu halten, und dokumentiere alle Prompts zentral. Achte auf Transparenz gegenüber Kunden und Partnern, wenn Inhalte AI-generiert sind. Wähle Anbieter, die GDPR-konform arbeiten und dir Kontrolle über Trainingsdaten geben. AIGC ist kein Selbstläufer, sondern ein Werkzeug, das strategische Führung und kontinuierliche Optimierung braucht.

So sieht diese Technologie im Einsatz aus.

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