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301 Redirects: Weiterleitungen richtig einsetzen

Lucas Blochberger··Aktualisiert 20. April 2026
Definition

Ein 301 Redirect ist eine permanente serverseitige Weiterleitung, die Browser und Suchmaschinen von einer alten URL zur neuen URL schickt und dabei den Grossteil der Ranking-Kraft (Link Equity) uebertraegt.

Auf einen Blick

  • 301 = permanent, uebertraegt Link Equity
  • 302 = temporaer, uebertraegt weniger Link Equity
  • Unverzichtbar bei URL-Aenderungen und Domain-Migrationen
  • Redirect Chains vermeiden (max. 1 Hop)
  • Nach 1 Jahr koennen alte Redirects entfernt werden

301 Redirects sind das primaere Werkzeug zur Erhaltung von SEO-Wert bei URL-Aenderungen.

301 vs 302 vs 307

301 ist eine permanente Weiterleitung. Google uebertraegt den Grossteil der Link Equity auf die neue URL. 302 ist temporaer — Google behaelt die alte URL im Index. 307 ist die HTTP/2-Variante von 302. Fuer SEO ist die Unterscheidung kritisch: Ein 302 wo ein 301 sein sollte kann Rankings kosten.

Wann 301 Redirects einsetzen

Bei URL-Struktur-Aenderungen, bei Domain-Migrationen, beim Zusammenfuehren von Seiten (Content Consolidation), bei HTTP-zu-HTTPS-Migration und beim Entfernen veralteter Seiten (auf relevante Alternative weiterleiten).

Redirect Chains vermeiden

Wenn URL A auf B weiterleitet und B auf C ist das eine Redirect Chain. Mit jedem Hop geht etwas Link Equity verloren und die Ladezeit steigt. Maximal ein Redirect-Hop ist Best Practice.

Gary Illyes, Google Search Analyst

Häufig gestellte Fragen

Wann verwende ich 301 und wann 302?
301 bei permanenten Aenderungen: URL-Struktur geaendert, Domain gewechselt, Seiten zusammengefuehrt. 302 bei temporaeren Aenderungen: A/B-Tests, saisonale Weiterleitungen, Wartungsseiten.