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Google Unternehmensprofil (Google Business Profile) einrichten und optimieren

Lucas BlochbergerAktualisiert 8. Juni 2026
Mit KI zusammenfassenChatGPTClaudePerplexity

Öffnet den Chat mit einem vorbereiteten Prompt.

Definition

Google Business Profile (ehemals Google My Business) ist ein kostenloses Tool von Google, mit dem Unternehmen ihre Online-Präsenz in der Google-Suche und auf Google Maps verwalten. Über das Profil steuern Betriebe Kategorien, NAP-Daten, Öffnungszeiten, Fotos, Beiträge und Bewertungen und optimieren so ihre Sichtbarkeit für lokale Suchanfragen im Local Pack und in der Kartenansicht.

Auf einen Blick

  • Das Google Business Profile gilt als wertvollster Local-SEO-Kanal: 76 % der Marketer bewerten das GBP-Management als wichtigste Local-SEO-Leistung.
  • Die primäre GBP-Kategorie ist der wichtigste Local-Pack-Ranking-Faktor; sie sollte so spezifisch wie möglich gewählt werden.
  • NAP-Daten (Name, Adresse, Telefon) müssen über alle Verzeichnisse wie Herold.at und das WKO-Firmen-A-Z zeichengenau identisch sein.
  • Bewertungen sind doppelt relevant: Ihr Einfluss auf das Local-Pack-Ranking stieg auf 20 %, und 85 % der Konsumenten nutzen eher Unternehmen mit positiven Reviews.
  • Vollständigkeit zählt: Öffnungszeiten, Attribute, Leistungen, Fotos, Posts und Q&A halten das Profil aktiv und sichtbar.
  • Richtlinienverstöße wie Keyword-Stuffing im Namen oder Fake-Adressen führen zu Profilsperren; Prävention ist günstiger als Wiederherstellung.
  • Das Profil wirkt am stärksten in Verzahnung mit Local Landing Pages, LocalBusiness-Schema und korrektem AT-Fokus inklusive hreflang.

Google My Business, Google Mein Unternehmen, Google Business Profile: drei Namen, ein Produkt. Das Google Unternehmensprofil ist der kostenlose Eintrag, über den Betriebe ihre Darstellung in der Google-Suche und auf Google Maps steuern. Er entscheidet darüber, ob dein Unternehmen im Local Pack auftaucht, wenn Menschen im Umkreis nach deinen Leistungen suchen.

Dieser Guide zeigt, wie du ein Google Unternehmensprofil einrichtest, optimierst und laufend pflegst, mit konkretem Bezug auf den österreichischen Markt. Er klärt außerdem, was aus Google Mein Unternehmen geworden ist und wo du dein Profil heute verwaltest.

Mein Unternehmen bei Google: Von Google My Business zum Unternehmensprofil

Wer heute nach "Mein Unternehmen bei Google" oder "Google My Business" sucht, landet beim selben Produkt: dem Google Unternehmensprofil. Die vielen Namen haben einen Grund, Google hat den Dienst seit 2021 mehrfach umgebaut und umbenannt.

  • Bis November 2021: Der Dienst heißt Google My Business, auf Deutsch Google Mein Unternehmen, mit eigenem Dashboard und eigener Smartphone-App.
  • 4. November 2021: Google benennt den Dienst in Google Business Profile um, auf Deutsch Google Unternehmensprofil. Die Verwaltung zieht ab 2022 schrittweise direkt in die Google-Suche und nach Google Maps um.
  • Juli 2022: Google stellt die Google-My-Business-App ein. Profile werden seitdem über die Google-Maps-App oder direkt in der Suche gepflegt.
  • Juli 2024: Google schaltet auch die Chat- und Nachrichtenfunktion des Profils ab.

So verwaltest du dein Profil heute: Melde dich im Browser mit dem Google-Konto des Unternehmens an und such in Google nach deinem Firmennamen. Die Bearbeitungsoberfläche erscheint direkt über den Suchergebnissen. Am Smartphone übernimmt das die Google-Maps-App. Die frühere Verwaltungsadresse business.google.com leitet für einzelne Standorte in die Suche weiter; Unternehmen mit mehreren Standorten arbeiten dort weiterhin im Business Profile Manager.

Warum das Google Business Profile geschäftskritisch ist

Lokale Suche ist Massengeschäft. 46 % aller Google-Suchen haben eine lokale Absicht (internationale Erhebung), und ein erheblicher Teil dieser Suchen endet in der Kartenansicht: 42 % der Personen in einer lokalen Suche klicken auf Ergebnisse im Google-Maps-Pack (internationale Erhebung). Wer dort nicht vertreten ist, verliert genau die Klicks, hinter denen die höchste Kaufabsicht steht.

In Österreich ist dieser Kanal praktisch deckungsgleich mit Google. Google hält in Österreich einen Suchmaschinen-Marktanteil von rund 82 % (Stand Mai 2026, alle Plattformen), und in Österreich gab es Anfang 2025 rund 8,69 Millionen Internetnutzer bei einer Penetration von 95,3 %. Lokale Sichtbarkeit in Österreich bedeutet damit fast ausschließlich: Sichtbarkeit über Google und das Google Business Profile.

Auch unter Fachleuten gilt GBP als wichtigster Hebel. 76 % der Marketer bewerten das Management des Google Business Profile als die wertvollste Local-SEO-Leistung, vor Content-Erstellung mit 53 % und Citation-Aufbau mit 43 % (internationale Branchenbefragung). Trotzdem bleibt das Potenzial in vielen Betrieben ungenutzt, weil Profile unvollständig oder gar nicht beansprucht sind.

Google Unternehmensprofil einrichten: anlegen, beanspruchen und verifizieren

Ein Google Unternehmensprofil einzurichten ist kostenlos und folgt einem festen Ablauf. Erst nach der Verifizierung kannst du das Profil vollständig bearbeiten, und erst dann spielt Google es prominent in Suche und Maps aus.

  • Schritt 1, Bestand prüfen: Such in Google und Google Maps nach deinem Firmennamen. Für viele Betriebe hat Google bereits automatisch einen Eintrag erzeugt. Existiert einer, übernimm ihn, denn ein zweites Profil für denselben Standort erzeugt Duplikate und Richtlinienkonflikte.
  • Schritt 2, anlegen oder beanspruchen: Melde dich mit dem Google-Konto des Unternehmens an. Neue Profile legst du über business.google.com oder direkt aus der Suche an, bestehende Einträge beanspruchst du über die Option zum Übernehmen des Eintrags in Maps.
  • Schritt 3, verifizieren: Google prüft, ob du das Unternehmen tatsächlich vertrittst. Je nach Branche und Standort läuft das per Video-Verifizierung, Telefon, E-Mail, Postkarte mit Bestätigungscode oder über die Google Search Console. Welche Methoden verfügbar sind, zeigt Google pro Konto an.
  • Schritt 4, Grunddaten eintragen: Name exakt wie im Geschäftsverkehr, Adresse, Telefonnummer, Website, Öffnungszeiten und die spezifischste primäre Kategorie. Dieselben NAP-Daten gehören zeichengleich auf deine Website und in alle Verzeichnisse.
  • Schritt 5, Adresstyp festlegen: Unternehmen mit Ladenlokal zeigen ihre Adresse an. Servicegebiet-Unternehmen ohne Kundenverkehr am Standort blenden sie aus und definieren stattdessen ihr Einzugsgebiet.

Die Reihenfolge ist bewusst gewählt: Wer zuerst den Bestand prüft, vermeidet Duplikate, die sich später nur mühsam zusammenführen lassen.

Strategie: Kategorien, NAP-Konsistenz und Ranking-Faktoren

Google bewertet lokale Treffer nach drei Faktoren: Relevanz (passt das Unternehmen zur Suchanfrage), Distanz (Nähe zum Suchenden) und Bekanntheit (Prominenz und Reputation). Diese Signale lassen sich aktiv beeinflussen.

Kategorien richtig wählen

Die Kategorie ist der stärkste steuerbare Hebel. Die primäre Google-Business-Profile-Kategorie gilt als wichtigster Local-Pack-Ranking-Faktor, so eine Befragung von 44 Local-SEO-Experten zu 149 Ranking-Faktoren (internationale, US-zentrierte Erhebung). Wähle die spezifischste passende Primärkategorie (etwa "Zahnarzt" statt "Arzt") und ergänze relevante Sekundärkategorien für weitere Leistungen. Vermeide Kategorien, die dein Angebot überzeichnen, das verstößt gegen die Richtlinien.

NAP-Konsistenz und Citations im DACH-Raum

NAP steht für Name, Adresse und Telefonnummer. Diese Daten müssen über alle Verzeichnisse zeichengenau identisch sein, denn Abweichungen schwächen das Bekanntheits-Signal. Für Österreich und den DACH-Raum zählen unter anderem Herold.at, das WKO-Firmen-A-Z, FirmenABC und regionale Stadtportale. Schon Unterschiede wie "Str." statt "Straße" oder uneinheitliche Telefonformate können die Datenqualität verwässern.

Best Practices: Profil-Vollständigkeit und laufende Aktivität

Ein vollständiges, aktiv gepflegtes Profil schlägt ein statisches. Folgende Bausteine gehören dazu:

  • Beschreibung und Leistungen: Formuliere eine präzise Unternehmensbeschreibung und hinterlege alle Leistungen und gegebenenfalls Produkte mit Beschreibung und Preis.
  • Öffnungszeiten und Attribute: Halte reguläre Zeiten, Feiertage und Sonderzeiten aktuell. Attribute wie barrierefreier Zugang, WLAN oder Parkmöglichkeiten beantworten häufige Vorabfragen.
  • Fotos: Lade aussagekräftige Bilder von Standort, Team und Leistungen hoch und aktualisiere sie regelmäßig.
  • Google Posts: Veröffentliche Angebote, Neuigkeiten und Events. Posts halten das Profil lebendig und liefern zusätzliche Kontaktpunkte.
  • Fragen und Antworten (Q&A): Beantworte öffentliche Nutzerfragen proaktiv und lege selbst häufige Fragen mit korrekten Antworten an.

Bewertungsmanagement aufbauen

Rezensionen wirken doppelt: auf Ranking und auf Conversion. Der Einfluss von Bewertungen auf das Local-Pack-Ranking stieg von 16 % (2023) auf 20 % (internationale Erhebung), womit Reviews dort zum zweitwichtigsten Faktor wurden. Auf der Nachfrageseite ist Google die dominierende Plattform: 81 % der Konsumenten nutzten 2024 Google, um Online-Bewertungen zu lesen, nach 87 % im Jahr 2023 (internationale, US-fokussierte Befragung).

Bewertungen beeinflussen die Kaufentscheidung unmittelbar. 85 % der Konsumenten geben an, dass positive Bewertungen sie eher dazu bringen, ein Unternehmen zu nutzen, und 49 % vertrauen Online-Bewertungen so sehr wie persönlichen Empfehlungen (internationale Befragung). Praktisch heißt das: aktiv und richtlinienkonform um Bewertungen bitten, auf jede Bewertung antworten (positiv wie negativ) und Kritik sachlich aufnehmen.

Häufige Fehler

  • Profil nicht beansprucht oder unvollständig: Fehlende Kategorien, Fotos oder Attribute kosten Sichtbarkeit und Vertrauen.
  • Falsche oder zu breite Primärkategorie: Eine unpräzise Kategorie schwächt genau den stärksten Ranking-Faktor.
  • Inkonsistente NAP-Daten: Unterschiedliche Schreibweisen über Verzeichnisse hinweg verwässern das Bekanntheits-Signal.
  • Bewertungen ignorieren: Keine Antworten und eine niedrige Durchschnittsbewertung schrecken potenzielle Kunden ab.
  • Keyword-Stuffing im Profilnamen: Das Anreichern des Unternehmensnamens mit Keywords verstößt gegen die Richtlinien und riskiert eine Sperrung.
  • Duplikate und veraltete Daten: Mehrfacheinträge oder falsche Öffnungszeiten erzeugen Verwirrung und Richtlinienkonflikte.

Richtlinienverstöße und gesperrte Profile

Google sperrt Profile bei Verstößen gegen die Richtlinien zur Unternehmensdarstellung, etwa bei Keyword-Stuffing im Namen, Fake-Adressen, irreführenden Kategorien oder Bewertungsmanipulation. Bei einer Sperrung lässt sich über das Google-Business-Profile-Hilfecenter eine Wiederherstellung beantragen, idealerweise mit Nachweisen zur Existenz des Unternehmens (etwa Firmenbuchauszug, Gewerberegister, Belege am Standort). Vorbeugung ist günstiger als Wiederherstellung: ein korrekter Name, eine echte Adresse, passende Kategorien und keine künstlichen Bewertungen.

Metriken und Messung

Den Erfolg eines Profils misst du über die GBP-Performance-Berichte (vormals Insights) und ergänzende Webdaten:

  • Aufrufe und Suchanfragen: Wie oft das Profil in Suche und Maps erschien und über welche Begriffe es gefunden wurde.
  • Interaktionen: Anrufe, Klicks auf die Website, Routen-/Wegbeschreibungsanfragen und Klicks auf Nachrichten.
  • Bewertungs-KPIs: Anzahl der Rezensionen, Durchschnittsbewertung und Antwortquote (Ziel 100 %).
  • Kategorie- und Suchbegriff-Auswertung: Welche Begriffe Conversions auslösen, als Grundlage für Leistungen, Posts und Beschreibung.
  • Verknüpfung mit der Search Console: Klicks und Impressionen für Queries mit Standortbezug, um Profil und Website gemeinsam zu bewerten.

Weiterführendes: Verzahnung mit der Website

Ein Profil entfaltet seine volle Wirkung im Zusammenspiel mit der eigenen Website. Erstelle pro Standort eine individuelle Local Landing Page mit echtem lokalem Bezug (Adresse, Anfahrt, lokale Leistungen) statt identischer Vorlagen. Zeichne diese Seiten mit LocalBusiness-Schema (JSON-LD) aus, damit Google und KI-Systeme NAP, Öffnungszeiten und Leistungen maschinenlesbar erfassen. Für österreichische Zielgruppen sorgen ein konsistenter AT-Fokus und korrekte hreflang-Auszeichnung dafür, dass die passende Sprachversion ausgespielt wird. Diese Daten fließen zunehmend auch in Googles KI-gestützte Antworten zu lokalen Anfragen ein. Als nächste Schritte empfehlen sich ein Citation-Audit zur Datenbereinigung, eine Prüfung der Kategorien und ein strukturierter Review-Prozess.

Google Business Profil optimieren lassen: GBP-Betreuung als Service

Ein Google Business Profil ist nach der Einrichtung nicht fertig. Bewertungen brauchen Antworten, Öffnungszeiten ändern sich, Posts veralten, und Google baut laufend Funktionen um, zuletzt mit der Abschaltung der Nachrichtenfunktion 2024. Ohne feste Zuständigkeit wirkt ein Profil nach wenigen Monaten verwaist, und genau das sehen potenzielle Kunden zuerst.

Wenn intern Zeit oder Routine fehlt, übernimmt Blck Alpaca die Google-Business-Profil-Optimierung als laufende Betreuung. Die Betreuung umfasst:

  • Profil-Audit: Kategorien, NAP-Daten, Vollständigkeit und Richtlinien-Risiken, angelehnt an die Lokales-SEO-Audit-Checkliste.
  • Laufende Pflege: Posts, Fotos, Leistungen, Attribute und Öffnungszeiten inklusive Feiertagsregelungen bleiben aktuell.
  • Bewertungsmanagement: Antworten auf jede Rezension und ein richtlinienkonformer Prozess, um mehr Google-Bewertungen zu bekommen.
  • Reporting: Auswertung der GBP-Performance-Daten: Anrufe, Website-Klicks, Routenanfragen und die Suchbegriffe dahinter.
  • Website-Verzahnung: Lokale Landing Pages und LocalBusiness-Schema, damit Profil und Website dieselben Signale senden.

Wenn du die Pflege abgeben oder mit einem Profil-Audit starten willst, nimm Kontakt auf. Einen Überblick über den größeren Rahmen gibt unsere SEO-Service-Seite.

Daten & Statistiken

46 % aller Google-Suchen haben eine lokale Absicht (international)

Backlinko - 24 Must-Know Local SEO Statistics [international] (2025)

42 % der Personen in einer lokalen Suche klicken auf Ergebnisse im Google-Maps-Pack (international)

Backlinko - 24 Must-Know Local SEO Statistics [international] (2025)

Google hält in Österreich rund 82 % (81,87 %) Suchmaschinen-Marktanteil (Mai 2026)

StatCounter Global Stats - Search Engine Market Share Austria [Österreich] (2026)

8,69 Millionen Internetnutzer in Österreich bei 95,3 % Penetration (Januar 2025)

DataReportal - Digital 2025: Austria [Österreich] (2025)

76 % der Marketer bewerten GBP-Management als wertvollste Local-SEO-Leistung (vor Content 53 % und Citations 43 %)

BrightLocal - Local SEO Statistics (Local Marketing Industry Survey) [international] (2024)

Die primäre GBP-Kategorie ist der wichtigste Local-Pack-Ranking-Faktor (Befragung von 44 Experten zu 149 Faktoren)

Search Engine Land / Whitespark - 2023 Local Search Ranking Factors Survey [international] (2023)

Der Einfluss von Bewertungen auf das Local-Pack-Ranking stieg von 16 % (2023) auf 20 %

BrightLocal - Google's Local Algorithm and Ranking Factors [international] (2024)

81 % der Konsumenten nutzten 2024 Google zum Lesen von Online-Bewertungen (nach 87 % im Jahr 2023)

BrightLocal - Local Consumer Review Survey 2024 [international] (2024)

85 % der Konsumenten nutzen eher ein Unternehmen mit positiven Bewertungen; 49 % vertrauen Online-Bewertungen wie persönlichen Empfehlungen

BrightLocal - Local Consumer Review Survey 2026 [international] (2026)

Häufig gestellte Fragen

Wie beanspruche und verifiziere ich mein Google Business Profile in Österreich?
Prüfe zuerst, ob bereits ein ungemanagter Eintrag für deinen Standort existiert, und fordere gegebenenfalls die Inhaberschaft an, statt ein Duplikat anzulegen. Die Verifizierung erfolgt je nach Branche und Standort per Postkarte mit Bestätigungscode, per Telefon oder E-Mail, per Video-Verifizierung oder über die Google Search Console. Welche Methoden verfügbar sind, zeigt Google individuell pro Konto an.
Welche Kategorie soll ich im Google Business Profile wählen?
Wähle die spezifischste passende Primärkategorie, denn die primäre Kategorie gilt als wichtigster Local-Pack-Ranking-Faktor. Beispiel: 'Zahnarzt' statt 'Arzt'. Ergänze relevante Sekundärkategorien für weitere Leistungen, vermeide aber Kategorien, die dein Angebot überzeichnen, da dies gegen die Richtlinien verstößt.
Was bedeutet NAP-Konsistenz und welche Verzeichnisse sind im DACH-Raum wichtig?
NAP steht für Name, Adresse und Telefonnummer. Diese Daten müssen über alle Verzeichnisse zeichengenau identisch sein, da Abweichungen das Bekanntheits-Signal schwächen. Für Österreich und den DACH-Raum zählen unter anderem Herold.at, das WKO-Firmen-A-Z, FirmenABC und regionale Stadtportale.
Wie wichtig sind Google-Bewertungen für das Profil?
Sehr wichtig. Ihr Einfluss auf das Local-Pack-Ranking stieg laut internationaler Erhebung von 16 % (2023) auf 20 %, und 85 % der Konsumenten nutzen eher ein Unternehmen mit positiven Bewertungen. Bitte aktiv und richtlinienkonform um Bewertungen und antworte auf jede Rezension, positiv wie negativ.
Warum wurde mein Google Business Profile gesperrt und wie stelle ich es wieder her?
Sperren erfolgen bei Richtlinienverstößen wie Keyword-Stuffing im Namen, Fake-Adressen, irreführenden Kategorien oder Bewertungsmanipulation. Eine Wiederherstellung beantragst du über das Google-Business-Profile-Hilfecenter, idealerweise mit Nachweisen zur Existenz des Unternehmens wie Firmenbuchauszug, Gewerberegister oder Belegen am Standort.
Welche Kennzahlen sollte ich im Google Business Profile messen?
Verfolge über die GBP-Performance-Berichte die Aufrufe und Suchbegriffe, die Interaktionen (Anrufe, Website-Klicks, Routenanfragen) sowie die Bewertungs-KPIs (Anzahl, Durchschnitt, Antwortquote). Verknüpfe das Profil mit der Google Search Console, um Profil und Website gemeinsam zu bewerten.
Wie verzahne ich das Google Business Profile mit meiner Website?
Erstelle pro Standort eine individuelle Local Landing Page mit echtem lokalem Bezug und zeichne diese mit LocalBusiness-Schema (JSON-LD) aus, damit NAP, Öffnungszeiten und Leistungen maschinenlesbar sind. Für österreichische Zielgruppen sorgen ein konsistenter AT-Fokus und korrekte hreflang-Auszeichnung für die richtige Sprachversion. Diese Daten fließen zunehmend auch in Googles KI-gestützte Antworten ein.
Was ist Google Mein Unternehmen?
Google Mein Unternehmen (englisch Google My Business) war der frühere Name des heutigen Google Unternehmensprofils. Google hat den Dienst im November 2021 in Google Business Profile umbenannt. Funktion und Zweck sind gleich geblieben: Unternehmen verwalten damit kostenlos ihren Eintrag in der Google-Suche und auf Google Maps.
Wo melde ich mich bei Google Mein Unternehmen an?
Ein eigenes Dashboard gibt es nicht mehr. Melde dich mit dem Google-Konto des Unternehmens an und such in Google nach deinem Firmennamen: Die Bearbeitungsansicht erscheint direkt über den Suchergebnissen. Alternativ führt business.google.com zur Verwaltung; Unternehmen mit mehreren Standorten nutzen dort weiterhin den Business Profile Manager.
Gibt es die Google My Business App noch?
Nein. Google hat die Google-My-Business-App im Juli 2022 eingestellt. Seitdem bearbeitest du dein Profil am Smartphone über die Google-Maps-App oder direkt in der Google-Suche. Ein separater Download ist nicht mehr nötig, alle Funktionen zur Bearbeitung von Daten, Fotos und Bewertungen stecken direkt in Suche und Maps.
Was kostet ein Google Unternehmensprofil?
Das Google Unternehmensprofil ist kostenlos, inklusive aller Kernfunktionen wie Kategorien, Fotos, Posts, Bewertungen und Performance-Berichten. Kosten entstehen erst, wenn du zusätzlich Google Ads schaltest oder die Pflege des Profils an eine Agentur auslagerst. Für die Sichtbarkeit im Local Pack verlangt Google kein Geld.

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