Local Pack: Die Top 3 der lokalen Suchergebnisse
Das Google Local Pack (auch Local 3-Pack oder Map Pack genannt) ist der prominente Bereich in den Google-Suchergebnissen, der bei lokalen Suchanfragen eine Karte und die drei relevantesten lokalen Unternehmen mit Sterne-Schnitt, Anzahl der Bewertungen, Adresse und Kontaktdaten anzeigt. Die Einträge stammen aus dem Google Business Profile und ranken nach drei offiziellen Faktoren: Relevanz, Entfernung und Bekanntheit.
Auf einen Blick
- ✓Das Local Pack (Local 3-Pack, Map Pack) zeigt genau drei Unternehmen mit Karte, Sterne-Schnitt, Adresse und Kontaktdaten aus dem Google Business Profile; über Mehr Orte führt es in den erweiterten Local Finder.
- ✓Es ranken nur Business Profiles, nicht Websites: Das Local Pack ist von organischen Treffern und Google Maps abzugrenzen und als eigenes Ziel zu behandeln.
- ✓Google nennt drei offizielle Ranking-Faktoren: Relevanz, Entfernung (Proximity) und Bekanntheit (Prominence); mehr Bewertungen, positive Ratings und Backlinks verbessern laut Google das lokale Ranking.
- ✓Unternehmen im Google 3-Pack erhalten laut internationaler Erhebung 126 Prozent mehr Traffic und 93 Prozent mehr Aktionen (Anrufe, Website-Klicks, Routen) als Betriebe auf den Plätzen 4 bis 10.
- ✓Bewertungen sind ein zentraler Hebel: Top-3-Betriebe haben international im Schnitt 561 Google-Bewertungen und 4,8 Sterne; Aktualität zählt, da 74 Prozent der Konsumenten Bewertungen aus den letzten drei Monaten suchen.
- ✓Proximity macht das Pack standortabhängig: Dieselbe Suche liefert je nach Aufenthaltsort andere Top 3; Service-Area-Businesses hinterlegen ein Servicegebiet statt einer Adresse.
- ✓Für Österreich sind HEROLD und das WKO-Firmenverzeichnis A-Z wichtige Citation-Quellen; Google dominiert mit 81,87 Prozent Marktanteil, weshalb sich die Local-Pack-Arbeit auf das Google-Ökosystem konzentriert.
Warum das Local Pack über lokale Kundengewinnung entscheidet
Wer lokal sucht, sieht zuerst eine Karte und drei Unternehmen. Dieser Block, das Google Local Pack, steht ganz oben in den Suchergebnissen und drückt die klassischen organischen Treffer nach unten. Für lokal tätige Betriebe ist das die wertvollste Position der gesamten Suchergebnisseite.
Der Effekt ist messbar. Laut einer international zitierten Auswertung klicken 42 Prozent der lokal Suchenden auf Ergebnisse innerhalb des Google Map Pack. Diese Klicks führen schnell zu realen Handlungen: 76 Prozent der Personen, die per "near me" suchen, besuchen innerhalb eines Tages ein Geschäft. Wer in den Top 3 steht, profitiert direkt. Eine internationale Erhebung zeigt, dass Unternehmen im Google 3-Pack 126 Prozent mehr Traffic und 93 Prozent mehr Aktionen wie Anrufe, Website-Klicks und Routenanfragen erhalten als Betriebe auf den Plätzen 4 bis 10.
Für den österreichischen Markt ist die Sichtbarkeit auf Google entscheidend. Im Mai 2026 lag der Suchmaschinen-Marktanteil von Google in Österreich bei 81,87 Prozent, vor Bing mit 9,01 Prozent und DuckDuckGo mit 2,75 Prozent. Die Reichweite ist nahezu vollständig: Anfang 2025 nutzten 8,69 Millionen Menschen in Österreich das Internet, bei einer Penetration von 95,3 Prozent. Das Local Pack ist damit der zentrale Hebel, um lokale Kundschaft im DACH-Raum zu erreichen.
Was das Local Pack ist und wie es sich von Maps und Organic unterscheidet
Das Local Pack, auch Local 3-Pack oder Map Pack genannt, ist ein eigener Bereich in den Google-Suchergebnissen. Er besteht aus einer Karte und genau drei Unternehmenseinträgen, die direkt aus dem Google Business Profile gespeist werden. Jeder Eintrag zeigt Name, Sterne-Schnitt, Anzahl der Bewertungen, Kategorie, Adresse und oft Öffnungszeiten sowie Buttons für Anruf, Route und Website.
Wichtig ist die Abgrenzung zu zwei anderen Oberflächen:
- Organische Treffer: Das sind die klassischen Website-Ergebnisse ohne Karte. Sie ranken nach dem allgemeinen Google-Algorithmus, nicht nach lokalen Faktoren. Eine Seite kann organisch gut ranken und trotzdem nicht im Local Pack erscheinen, weil das Local Pack ausschließlich Business Profiles anzeigt.
- Google Maps: Die Maps-Anwendung liefert eine eigene, meist längere Trefferliste. Das Local Pack ist gewissermaßen ein verkürzter Auszug daraus, eingebettet in die Websuche. Klickt ein Nutzer auf "Mehr Orte", gelangt er in den Local Finder, eine erweiterte Listenansicht mit mehr als drei Betrieben.
Diese drei Oberflächen ranken nach teils unterschiedlichen Logiken. Wer lokale Sichtbarkeit aufbauen will, muss das Local Pack als eigenes Ziel behandeln und darf es nicht mit organischem Ranking gleichsetzen.
Die drei offiziellen Ranking-Faktoren: Relevanz, Entfernung, Bekanntheit
Google nennt die Logik hinter lokalen Treffern offiziell. Laut Google Business Profile Help basieren lokale Ergebnisse auf drei Faktoren: Relevanz, Entfernung und Bekanntheit.
- Relevanz (Relevance): Wie gut passt das Business Profile zur Suchanfrage? Google gleicht Kategorien, Beschreibung, Leistungen und weitere Profilangaben mit dem Suchbegriff ab. Ein vollständiges, präzise kategorisiertes Profil wird als relevanter eingestuft.
- Entfernung (Distance/Proximity): Wie weit ist der Betrieb vom Standort des Suchenden entfernt? Google nutzt den bekannten oder errechneten Standort, um Nähe zu bewerten. Dieser Faktor sorgt dafür, dass dieselbe Suche je nach Aufenthaltsort unterschiedliche Top 3 liefert.
- Bekanntheit (Prominence): Wie etabliert ist der Betrieb? Hier zählen unter anderem Bewertungen sowie Verlinkungen. Google formuliert das direkt: Mehr Bewertungen und positive Ratings können das lokale Ranking verbessern, und zur Prominenz gehört ebenso, wie viele Websites auf das Unternehmen verlinken.
Die drei Faktoren wirken zusammen. Google kann einen etwas weiter entfernten, aber sehr bekannten und relevanten Betrieb höher platzieren als einen näheren mit schwachem Profil. Wer alle drei Hebel bedient, maximiert die Chance auf einen der drei Plätze.
Google Business Profile vollständig optimieren
Das Business Profile ist das Fundament des Local Pack. Nur Betriebe mit gepflegtem, verifiziertem Profil erscheinen dort. Diese Bausteine zählen:
- Kategorien: Die präziseste Hauptkategorie wählen und passende Nebenkategorien ergänzen. Die Hauptkategorie hat den größten Einfluss darauf, für welche Suchbegriffe der Betrieb überhaupt in Frage kommt. Eine zu generische Kategorie kostet Sichtbarkeit für die eigentlich relevanten Anfragen.
- NAP-Konsistenz: Name, Address, Phone müssen über alle Plattformen identisch geschrieben sein. Abweichungen bei Adresszusätzen, Telefonformaten oder Rechtsform schwächen das Vertrauen in die Datenqualität und damit das Ranking.
- Attribute: Merkmale wie Barrierefreiheit, Bezahloptionen, Termin-Buchung oder Ausstattung erhöhen die Relevanz für spezifische Suchanfragen und filterbasierte Suchen.
- Fotos: Logo, Außen- und Innenaufnahmen sowie Produkt- oder Leistungsbilder steigern Klickrate und Vertrauen. Sie sind das erste visuelle Signal im Local Pack.
- Öffnungszeiten: Reguläre Zeiten und Feiertagsregelungen aktuell halten. Falsche Zeiten führen zu Frust und negativen Bewertungen, die wiederum die Bekanntheit belasten.
Ein vollständiges Profil wirkt auf alle drei Ranking-Faktoren zugleich: Kategorien und Attribute auf Relevanz, die verifizierte Adresse auf Entfernung, Bewertungen und Aktivität auf Bekanntheit.
Bewertungen als Ranking-Hebel: Anzahl, Aktualität, Schnitt, Velocity
Bewertungen sind einer der stärksten Hebel für das Local Pack, weil sie direkt auf die Bekanntheit einzahlen. Mehrere Dimensionen sind relevant:
- Anzahl: Viele Bewertungen signalisieren Etablierung. Eine internationale Auswertung zeigt, dass Betriebe in den Top 3 der lokalen Suchergebnisse im Schnitt 561 Google-Bewertungen haben. Das ist kein Schwellenwert, aber ein Hinweis auf das Niveau, das in umkämpften Märkten typisch ist.
- Sterne-Schnitt: Die Top-3-Betriebe erreichen laut derselben Quelle einen durchschnittlichen Bewertungs-Schnitt von 4,8 Sternen. Ein hoher Schnitt verbessert sowohl das Ranking-Signal als auch die Klickwahrscheinlichkeit.
- Aktualität und Velocity: Frische Bewertungen wiegen schwerer als alte. Laut einer internationalen Verbraucherbefragung (USA, n=1.002) suchen 74 Prozent der Konsumenten gezielt nach Bewertungen aus den letzten drei Monaten. Ein stetiger Zufluss neuer Bewertungen, die Review-Velocity, ist daher wirksamer als ein einmaliger Schub.
- Antworten: Auf Bewertungen zu reagieren, auch auf kritische, signalisiert Aktivität und Kundenorientierung. Reviews sind insgesamt kaufentscheidend: 97 Prozent der Konsumenten lesen Bewertungen über lokale Unternehmen.
Wichtig: Diese Bewertungsdaten stammen aus internationalen Erhebungen. Die Größenordnungen sind auf den DACH-Raum übertragbar, die konkreten Zahlen gelten aber nicht spezifisch für Österreich.
Proximity verstehen und nutzen, auch für Service-Area-Businesses
Die Entfernung ist der Faktor, der das Local Pack am stärksten beweglich macht. Verschiebt sich der Standort des Suchenden um wenige Kilometer, ändert sich die Reihenfolge der drei Treffer oder die gesamte Auswahl. Ein Betrieb kann im Zentrum auf Platz 1 stehen und am Stadtrand gar nicht mehr im Pack auftauchen.
Daraus folgt: Proximity lässt sich nicht direkt steuern, weil der Standort beim Suchenden liegt. Beeinflussbar ist aber das Umfeld:
- Standortbezogene Relevanz aufbauen: Wer in einem Stadtteil sichtbar sein will, sollte dort Relevanz und Bekanntheit aufbauen, etwa durch lokale Inhalte, Erwähnungen und Bewertungen mit Ortsbezug.
- Service-Area-Businesses (SAB): Betriebe ohne Laufkundschaft, etwa Handwerker oder mobile Dienstleister, können im Business Profile statt einer Ladenadresse ein Servicegebiet hinterlegen. Sie erscheinen dann für Suchen aus diesem Gebiet, auch ohne physische Adresse vor Ort. Die Adresse selbst wird bei SAB ausgeblendet.
- Realistische Erwartung: In dicht besiedelten Innenstädten mit vielen Mitbewerbern ist der Proximity-Effekt am stärksten. Hier entscheidet oft die exakte Nähe über die Top 3, weshalb ein einziger Standort nicht überall im Einzugsgebiet ranken kann.
Lokale On-Page- und technische Signale
Das Business Profile allein reicht in umkämpften Märkten nicht. Die eigene Website stützt vor allem Relevanz und Bekanntheit. Diese Signale tragen:
- Lokale Landingpages: Eigene Seiten pro Standort oder Servicegebiet, mit klarem Ortsbezug in Titel, Überschriften und Text. Sie geben Google Kontext zur lokalen Relevanz.
- LocalBusiness-Schema: Strukturierte Daten nach dem LocalBusiness-Markup liefern Name, Adresse, Telefon, Öffnungszeiten und Geokoordinaten maschinenlesbar. Das unterstützt die korrekte Zuordnung und Konsistenz der NAP-Daten.
- Lokale Keywords: Begriffe mit Standortbezug (Leistung plus Ort) sowie generische Begriffe mit lokaler Intention natürlich in die Inhalte einbauen, ohne zu überoptimieren.
- Interne Verlinkung: Standort- und Leistungsseiten sinnvoll untereinander und von der Startseite aus verlinken. Das verteilt Autorität und macht die lokale Struktur für Google erfassbar.
Diese On-Page-Arbeit zahlt sich doppelt aus: Sie stärkt das Local-Pack-Ranking und verbessert zugleich die organische Sichtbarkeit für lokale Suchanfragen.
Citations und Backlinks für Prominence im DACH-Raum aufbauen
Bekanntheit entsteht außerhalb des eigenen Profils. Zwei Bausteine sind zentral: Citations und Backlinks.
- Citations und NAP-Einträge: Jede Nennung des Unternehmens mit NAP-Daten in einem Verzeichnis ist eine Citation. Volumen und Konsistenz dieser Einträge sind ein anerkanntes lokales Signal. Entscheidend ist, dass die Daten überall identisch sind.
- Backlinks: Verweise von anderen Websites zahlen direkt auf die Prominence ein, wie Google bestätigt. Eine internationale Auswertung zeigt das Niveau: Betriebe im Local Map Pack haben im Schnitt 993 Backlinks und 216 verweisende Domains. Diese Werte stammen aus globalen Daten und sind als Orientierung zu verstehen, nicht als österreichischer Zielwert.
Für den österreichischen und DACH-Raum bieten sich konkrete Quellen an:
- HEROLD: Das führende österreichische Branchen- und Telefonverzeichnis, ein wichtiger NAP-Eintrag für lokale Betriebe.
- WKO Firmen A-Z: Das Firmenverzeichnis der Wirtschaftskammer Österreich, eine autoritative Citation-Quelle mit hoher Glaubwürdigkeit.
- Weitere Plattformen: Bing Places, Apple Business Connect, Yelp sowie branchenspezifische Verzeichnisse ergänzen das Citation-Profil. Regionale und lokale Medien, Branchenverbände und Partnerunternehmen sind sinnvolle Backlink-Quellen mit echtem Ortsbezug.
Qualität schlägt Quantität: Wenige autoritative, konsistente Einträge wirken stärker als viele unvollständige Listings in unbekannten Portalen.
Häufige Fehler, die die Top 3 kosten
- Falsche oder zu generische Kategorien: Eine ungenaue Hauptkategorie verhindert, dass der Betrieb für die relevanten Suchen überhaupt in Frage kommt.
- Inkonsistente NAP-Daten: Schon kleine Abweichungen bei Adresse oder Telefonnummer über verschiedene Plattformen schwächen das gesamte lokale Profil.
- Bewertungen vernachlässigen: Kein aktives Bewertungsmanagement bedeutet wenige, alte Bewertungen und damit ein schwaches Bekanntheitssignal. Frische Bewertungen sind wichtig, weil viele Konsumenten gezielt nach aktuellen suchen.
- Profil als statisch behandeln: Ein einmal angelegtes, nie aktualisiertes Profil verliert gegen aktiv gepflegte Mitbewerber. Öffnungszeiten, Fotos und Beiträge gehören regelmäßig aktualisiert.
- Proximity ignorieren: Die Erwartung, mit einem einzigen Standort im gesamten Einzugsgebiet zu ranken, ist unrealistisch. Wer breiter sichtbar sein will, braucht standortbezogene Relevanz und Bekanntheit.
- Nur auf das Profil setzen: Ohne lokale Landingpages, Schema und Backlinks fehlt in umkämpften Märkten die nötige Autorität, um in die Top 3 zu kommen.
Local-Pack-Performance messen
Local-Pack-Erfolg ist messbar, wenn die richtigen Kennzahlen verfolgt werden. Die wichtigsten KPIs:
- Local-Pack-Rankings: Die Position für lokale Keywords verfolgen, idealerweise standortabhängig per Geo-Grid. Da die Entfernung das Ranking verändert, sagt eine Einzelmessung im Zentrum wenig über den Stadtrand aus.
- Profil-Interaktionen: Anrufe, Routenanfragen und Website-Klicks zeigt das Google Business Profile direkt an. Sie sind der konkreteste Beleg dafür, dass das Local Pack Kundschaft bringt. Genau diese Aktionen steigen laut internationaler Erhebung im 3-Pack um 93 Prozent gegenüber den Plätzen 4 bis 10.
- CTR nach Position: Die Klickrate fällt mit der Position. Eine internationale Auswertung weist für das Local Pack eine CTR von 17,6 Prozent auf Platz 1, 15,4 Prozent auf Platz 2 und 15,1 Prozent auf Platz 3 aus. Platz 1 lohnt sich also spürbar, der Abstand zu Platz 3 ist aber kleiner als bei organischen Treffern.
- GSC-Tracking: Die Google Search Console zeigt Impressionen, Klicks und Positionen für lokale Suchanfragen auf der eigenen Website. Sie ergänzt die Profil-Daten um die organische Seite der lokalen Sichtbarkeit.
- Bewertungs-Kennzahlen: Bewertungsanzahl, Durchschnittsnote und Review-Velocity parallel verfolgen, weil sie die Bekanntheit und damit das Ranking treiben.
Definieren Sie vor dem Start einen Ausgangswert. Nur so lassen sich die Effekte von Profiloptimierung, Bewertungsmanagement und Citation-Aufbau belegen.
Österreich-Spezifika und aktuelle Entwicklungen
Im österreichischen Markt gelten einige Besonderheiten. Deutschsprachige Suchanfragen mit lokalem Bezug, regionale Schreibweisen und österreichische Verzeichnisse prägen die lokale Suche. HEROLD und das WKO-Firmenverzeichnis A-Z sind die naheliegenden NAP-Quellen, ergänzt um die großen internationalen Plattformen. Da Google in Österreich mit 81,87 Prozent Marktanteil klar dominiert, konzentriert sich die Local-Pack-Arbeit fast vollständig auf das Google-Ökosystem.
Bei den SERP-Entwicklungen zeichnet sich eine Veränderung ab. KI-gestützte Antworten, etwa AI Overviews, rücken in den Suchergebnissen nach oben und verändern die Darstellung. Das Local Pack mit seinen drei Einträgen bleibt ein etabliertes, für lokale Anfragen weiterhin prominentes Element, da es Karte, Bewertungen und Handlungsoptionen bündelt, die KI-Antworten in dieser Form nicht ersetzen. Wichtig ist die Konsequenz: Lokale Sichtbarkeit endet nicht mehr beim klassischen Ranking. Wer in der lokalen Suche vorne stehen will, sollte ein gepflegtes Business Profile, starke Bewertungen und konsistente Citations als Basis sehen, die sowohl das Local Pack als auch zunehmend KI-gestützte lokale Empfehlungen speist.
Weiterführendes
Das Local Pack ist die wertvollste Position der lokalen Suche, weil es Sichtbarkeit, Vertrauen und direkte Handlungsoptionen verbindet. Der Weg in die Top 3 führt über die drei offiziellen Faktoren: Relevanz durch ein präzise kategorisiertes, vollständiges Business Profile, Entfernung durch standortbezogene Relevanz und realistische Erwartungen, Bekanntheit durch Bewertungen, Citations und Backlinks. Diese Hebel greifen ineinander. Wer sie systematisch bedient, die Ergebnisse standortabhängig misst und die Entwicklung der lokalen Suchergebnisseite im Blick behält, baut lokale Sichtbarkeit auf, die mehr Anrufe, Routen und qualifizierte Anfragen bringt. Die offizielle Faktor-Übersicht von Google ist dabei der beste Ausgangspunkt, um Maßnahmen und Messung aufeinander abzustimmen.
Daten & Statistiken
42 Prozent der lokal Suchenden klicken auf Ergebnisse innerhalb des Google Map Pack.
Backlinko - Local SEO Statistics (zitiert Backlinko Google User Behavior Study) (2026)76 Prozent der Personen, die per "near me" suchen, besuchen innerhalb eines Tages ein Geschäft (internationale Google-Daten).
Backlinko - Local SEO Statistics (zitiert Google) (2025)Unternehmen im Google 3-Pack erhalten 126 Prozent mehr Traffic und 93 Prozent mehr Aktionen (Anrufe, Website-Klicks, Routen) als Betriebe auf den Plätzen 4 bis 10 (internationale Daten).
SOCi - Local SEO Statistics (2024)Suchmaschinen-Marktanteil in Österreich (Mai 2026): Google 81,87 Prozent, Bing 9,01 Prozent, DuckDuckGo 2,75 Prozent.
StatCounter Global Stats - Search Engine Market Share Austria (2026)Anfang 2025 nutzten 8,69 Millionen Menschen in Österreich das Internet, bei einer Penetration von 95,3 Prozent.
DataReportal - Digital 2025: Austria (2025)Lokale Ergebnisse basieren laut Google auf drei Faktoren (Relevanz, Entfernung, Bekanntheit); mehr Bewertungen und positive Ratings sowie Verlinkungen verbessern das lokale Ranking.
Google Business Profile Help - Improve your local ranking on Google (2025)Betriebe in den Top 3 der lokalen Suchergebnisse haben im Schnitt 561 Google-Bewertungen und einen Bewertungs-Schnitt von 4,8 Sternen; Local-Map-Pack-Betriebe haben im Schnitt 993 Backlinks und 216 verweisende Domains (internationale Daten).
Semrush - Local SEO Statistics (2025)74 Prozent der Konsumenten suchen gezielt nach Bewertungen aus den letzten drei Monaten; 97 Prozent lesen Bewertungen über lokale Unternehmen (US-Erhebung, n=1.002).
BrightLocal - Local Consumer Review Survey 2026 (2026)Local-Pack-CTR nach Position: Platz 1 = 17,6 Prozent, Platz 2 = 15,4 Prozent, Platz 3 = 15,1 Prozent.
First Page Sage - Google Click-Through Rates by Ranking Position (2025)Häufig gestellte Fragen
Was ist das Google Local Pack und wie viele Unternehmen werden angezeigt?
Welche drei Faktoren bestimmen das Local-Pack-Ranking?
Wie komme ich mit meinem Unternehmen ins Local Pack?
Warum sehe ich an verschiedenen Orten unterschiedliche Local-Pack-Ergebnisse?
Wie wichtig sind Bewertungen für das Local Pack?
Was können Dienstleister ohne Ladengeschäft (Service-Area-Business) tun?
Wie messe ich den Erfolg im Local Pack?
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